2019

 

 

„Spargel satt!“ Fahrt des Landfrauenvereins Gronau und Umgebung

Gronau. 11.05.2019. Zu einer lukullischen Tagesfahrt starteten 60 Landfrauen und Gäste in Gronau zum Arendsee (Altmarkt).

Zwischenstation war Salzwedel. Hier, in der Backstube der ältesten Baumkuchenfabrik der Stadt, wurde gezeigt, wie Baumkuchen hergestellt wird. Bei einem darauf folgenden Vortrag durften die verschiedenen Variationen probiert werden.

Danach war der Ort Arendsee das Ziel. Hier war ein 3gängiges Spargelessen vorbereitet worden, welches hervorragend schmeckte.

Anschließend führte die Fahrt nach Wolfsburg zur Autostadt. Am dortigen, direkt am Mittellandkanal gelegenen Schiffsanleger, begann eine einstündige Schifffahrt entlang der Autostadt. Während dieser Fahrt gab es sehr interessante und informative Erklärungen betr. Entwicklung und Firmengeschichte des VW-Werkes. Ein Kaffeegedeck rundete die Fahrt ab. Die Rückkehr in Gronau erfolgte nach diesem erlebnisreichen Tag gegen Abend.wd

 

Architektur in Hannover von den Landfrauen besichtigt.

Bei herrlichem Sonnenschein im Bus gefahren werden und dann noch wissenswertes erfahren, das macht Spaß. Sehr gut vor- und ausgearbeitet hatte Ursula Gust, zuständig für Reisen beim LandFrauenverein Gronau und Umgebung, wieder einmal einen Tagesausflug nach Hannover, der wegen der großen Nachfrage sogar an zwei Tagen angeboten wurde. Am neuen Rathaus stieg Gertrud Eckhardt, Reiseleiterin aus Hannover, mit in den Bus und begleitete Mitglieder und Gäste des Vereins durch die Straßen von Hannover. Vorbei an architektonisch schönen, alten und neuen Gebäuden. Die Gäste erfuhren wann diese Bauten entstanden sind, welche im Krieg zerstört und wieder aufgebaut wurden. An der Bugenhagenkirche führte der Weg vorbei, eine evangelisch-lutherische Kirche in der Südstadt. Sie wurde zwischen 1960 und 1962 nach Plänen des Karlsruher Architekten Werner Dierschke errichtet und am Ewigkeitssonntag 1962 eingeweiht. Sie ist benannt nach dem Reformator Johannes Bugenhagen und im Jahr 2015 in das Verzeichnis der Kulturdenkmale aufgenommen. Auffällig von außen zu sehen ist der Glockenturm, der neben der Kirche steht und die runde Form der Kirche ohne Fenster. Das nötige Licht fällt durch im Dach eingefügte Lichtschachte. Sehr beeindruckt waren die Teilnehmer vom Sinn des Aegidiushauses, einer selbständigen Kurzzeitpflegeeinrichtung für Kinder und junge Menschen mit Beeinträchtigungen im Alter von 0 bis 25 Jahren. Dort können die Gäste ein "Zuhause auf Zeit" erleben, um mit ihren Eltern und / oder Geschwistern Kraft zu tanken für den schweren Alltag, den sie bewältigen müssen. Im Palais Grote wurden die Landfrauen von Frau Sabine Möller, Lehrerin für Transzendentale Meditation empfangen und über diese in kurzen Zügen aufgeklärt. Neben der Besichtigung des Palais wurden die Teilnehmerinnen zu einer Tasse Ayurveda-Tee eingeladen. Ayurveda, das Gesundheitssystem der vedischen Hochkultur Indiens, beschreibt Vata als eine der drei Grundqualitäten der Natur. Bei ausgeglichenem Vata fühlt man sich energievoll, froh und enthusiastisch; der Geist ist ruhig, klar und wach. Dipl.-Päd. Sabine Möller bietet Termine für Transzendentale Meditation an. Das Palais Grote ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges Adels-Palais aus der Zeit des Königreichs Hannover. Es wurde von Otto Goetze für den Grafen Adolf von Grote im Stil der Hannoversc hen Architekturschule und der englischen Gotik errichtet. Zur Zeit des Nationalsozialismus und während der Luftangriffe auf Hannover wurde das Palais 1943 durch eine Brandbombe der Alliierten getroffen und brannte nahezu vollständig aus. Es wurde wieder aufgebaut und unterschiedlich genutzt bis es zuletzt in den Besitz der Maharischi-Weltfriedensstiftung gelangte. Krönender Abschluss der Fahrt auf den Spuren der Architektur in Hannover war das Mittagsmenü im Restaurant "Der Gartensaal" im neuen Rathaus. Mit Blick auf den im herrlichen Sonnenschein liegenden Maschteich ließen sich die Landfrauen so richtig verwöhnen.