Fahrt der Landfrauen Gronau und Umgebung ins Berchtesgadener Land und Salzkammergut.

Gronau. Bei herrlichem Sommerwetter durften 43 Landfrauen und Gäste 5 Tage „Traumhafte Alpenlandschaften“ erleben.

Die Fahrt startete am 28. August in Gronau; das Ziel war ein Hotel in Inzell. Von dort führte die erste Tagesfahrt inmitten eines großartigen Gebirgspanoramas zu einer Perle der gesamten Alpenregion, dem Königssee, mit Schifffahrt nach St. Bartholomä, Weiterfahrt nach Reit im Winkel und Ruhpolding. Im Hotel fand abends ein Bayrischer Abend mit landestypischen Speisen und traditioneller Musik statt.

Der nächste Tag stand im Zeichen der Berg- und Seenwelt des Salzkammergutes. Entlang der zahlreichen Seen u.a. mit Stopp am Fuschlsee, ging die Fahrt weiter zum Wolfgangsee. Natürlich durfte bei dem dortigen Aufenthalt ein Blick auf das vielbesungene Hotel „Weißes Rössl“ nicht fehlen. Es gab auch genügend Zeit, sich am See zu sonnen oder eine Bootsfahrt zu unternehmen. Abends im Hotel wurde bei guter Laune das Tanzbein geschwungen. Eine Lifeband spielte englische Oldies und Countrymusik.

Als Abschluss führte die Fahrt am vierten Tag nach Salzburg. Die Geschichte und das Flair dieser schönen Stadt wurde auf einer zweistündigen und sehr kurzweiligen Stadtführung nähergebracht. Anschließend konnte die Stadt auf eigene Faust erkundet werden.

Leider ging es am kommenden Tag wieder zurück Richtung Heimat. Sogar der Himmel weinte.

Das Fazit dieser Reise aber lautete : Berge, Seen und Sonne pur ! UG
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Ehrungen.

Gronau. 02.06.2017. Als krönenden Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 70jährigen Bestehens des LandFrauenvereins Gronau und Umgebung fanden sich die Vorsitzende, Madeleine Drescher, die Vorsitzende des Kreisverbandes Alfeld, Kerstin Lahl-Schaper und Vorstandsmitglied Gudrun Stoffregen kürzlich bei zwei Damen ein, die vor siebzig Jahren mit anderen Frauen den Verein gegründet haben und seitdem das Amt der Ortsvertrauensfrau bekleiden. Marlis Hennies, die inzwischen im DRK Pflegeheim in Gronau wohnt, und Emmy Jacobs im Kreise ihrer Familie in Eddinghausen freuten sich sehr über die Ehre, die ihnen erteilt wurde und waren sichtlich berührt. Die Kreisvorsitzende überreichte beiden Frauen die Urkunde für besonderes ehrenamtliches Engagement in der LandFrauenarbeit, unterschrieben von der Landesvorsitzenden Barbara Otte-Kinast und als äußeres Zeichen die Silberne Biene mit Grünem Stein. Madeleine Drescher bedankte sich für die vielen Jahre Treue und ehrenamtliche Arbeit für den Verein und überreichte jeweils einen Blumenstrauß. Beide Frauen begrüßten Gudrun Stoffregen als Schwiegertochter ihrer langjährigen Freundin, Wegbegleiterin und Mitgründerin des Vereins Ilse Stoffregen aus Barfelde. Sie freuten sich sehr, dass sie mitgekommen war. wd  Bilder hier klicken

 

Siebzig Jahre LandFrauenverein Gronau und Umgebung.
Zwei der Landfrauen, die den Verein mit gegründet haben, erhalten hohe Ehrungen.
Rheden. 20.05.2017. " Es ist eine große Ehre und Freude für mich, dass ich dem LandFrauenverein Gronau und Umgebung vorstehen darf" führte die Vorsitzende des Vereins Madeleine Drescher in ihrer Begrüßung der fast 170 erschienenen Gäste anlässlich des 70 jährigen Bestehens des Vereins in Ebeling´s Gaststätte in Rheden aus. Die Vorsitzende begann mit einem herzlichen "DANKE" sagen zunächst an die Ortsvertrauensfrauen. "Die Kümmerer könnte man sie nennen. Sie, die in den letzten Wochen die vielen Eintrittskarten verkauft haben, Sie haben sicherlich viel Zeit, Kraft und Überredungskünste gebraucht - das Ergebnis sehen wir hier: Wir sind heute 165 interessierte Landfrauen und Gäste, die mit uns feiern wollen." Dank ging auch an den Vorstand: "Wir sind zwar nur fünf Vorstandsmitglieder, aber Qualität ist wichtiger als Quantität." Auch an den Festausschuss richtete sie ihren Dank. Gerlinde Wiertzema, Ilse Wilhelm, Angelika Michael und Heidi Michelmann waren in den letzten Wochen und am heutigen Tag eine große Hilfe. Begrüßen konnte Madeleine Drescher die Bezirksvorsitzende der Landfrauen, Frau Sabine Erle - Wolfgang Rühmkorf vom Nds.Landvolk Hildesheim, Kreisbauernverband - Kreisverband Alfeld, Herrn Volker Senftleben, den 1. stellvertretenden Samtgemeindebürgermeiser der Samtgemeinde Leinebergland, eine Vertreterin von der LEB Ländliche Erwachsenenbildung Frau Sylvia Torrijo, die Vorsitzende des Kreisverbandes Alfeld Kerstin Lahl-Schaper, vom Kreisverband Hildesheim Frau Reinhardt und last but not least die Vorsitzenden der LandFrauenvereine aus Lamspringe und Sibbesse, Frau Elisabeth Kaste und Frau Margret Thiedau. Sabine Erle hielt eine kurze Rede und las den Anwesenden die Urkunden für Frau Emmy Jacobs und Frau Marlis Hennies vor, die demnächst in ihrem Zuhause von der Kreisvorsitzenden Kerstin Lahl-Schaper und Madeleine Drescher mit der Biene mit dem grünen Stein für 70 Jahre als Ortsvertrauensfrauen geehrt werden, sie haben viel für den Verein geleistet. Leider konnten sie nicht an der Feier teilnehmen. Wolfgang Rühmkorf, Volker Senftleben und Sylvia Torrijo fanden lobende Worte für die Arbeit, die im LandFrauenverein Gronau und Umgebung geleistet wird. Es war dem Vorstand gelungen, Herrn Christian Mädler vom Wolfsburger Theater zu engagieren. Er begleitete musikalisch die Reise durch 70 Jahre des Gronauer Vereins. Zunächst aber hatte die Vorsitzende eine Überraschung für die Versammlung. "Wenn Sie jetzt erwartet haben, dass ich eine lange Rede halte, da muss ich Sie enttäuschen. Es ist nämlich eine Frau aus den ersten Stunden unseres Vereins hier, die das viel besser aus persönlichen Erfahrungen kann. Frau Karla Scheele aus Sehlde, die viele Jahre am Weiterbestehen des Vereins beteiligt war.

In einem Rückblick auf die vergangenen 70 Jahre spiegelte Karla Scheele, die seit 1947 dem Verein angehört, trotz ihres hohen Alters vom 91 Jahren ausführlich wider. Sie erinnerte an die Entstehung der Landfrauenvereine, deren Gründung zurück auf die Initiative der "Gutsfrau" Elisabeth Böhm ging. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Verband aufgelöst und durch die Frauenschaft ersetzt, der versuchte, die Frauen in die Ziele des Nationalismus einzubinden. Nach den schweren Kriegsjahren wurde 1947 in Deutschland der Landfrauenverband neu gegründet. So entstanden zu der Zeit viele Landfrauenvereine, so auch unser Verein. Frau Dorothea Habeney, damals Fräulein Övermann, Lehrerin an der Gronauer Mädchenabteilung, hatte die Damen der ersten Stunde eingeladen: Frau Bartels, Esbeck; Frau Johannßen, Dötzum; Frau Lampe-Dreyer, Betheln; Frau von Würthenau, Betheln; Frau Bruns, Eime; Frau Jacobs, Eddinghausen und Frau Schwarze, Rheden. Alle Frauen aus dem ländlichen Raum waren als Mitglieder willkommen. Für jeden Ort wurde eine Vertrauensfrau gewählt, die Kontakte zu den Frauen im Ort und zu dem Vorstand pflegten. Im Winterhalbjahr fanden sechs Versammlungen statt. Man muss sich noch mal verdeutlichen: bis in die 60iger Jahre gab es noch keinen Fernseher, umso wichtiger waren also Informationsveranstaltungen außerhalb der eigenen Familie. Die Themen waren vielfältig und den Problemen der Zeit entsprechend, zum Beispiel Technisierung im Haushalt in den 60iger Jahren, Gesundheit und Ernährung sowie Gartenplanung und Vorratshaltung. Gerade bei der Vorratshaltung gab es mit der Einführung von Kühlschränken und Gefriereinrichtungen große Veränderungen - das "Einkochen" hatte nicht mehr so einen großen Stellenwert. Erinnert sei auch nur an die großen Wäschetage, die mit der Einführung der Waschmaschine nicht nur die Hände der Frauen schonte, sondern auch viel Zeitersparnis mit sich brachte. Sozial hat sich der Verein immer engagiert. Als Beispiele dafür können die Eiersammlung für das Gronauer Krankenhaus und Paketsendungen für Landfrauen aus Ostdeutschland (DDR) hervorgehoben werden. Schon damals wurde die "Groschenkasse" eingerichtet, die noch heute bei den Versammlungen auf den Tischen steht. Von dem Erlös werden soziale Einrichtungen wie Hospiz, Hilfe für Flüchtlinge und auch Familien, die plötzlich in Not gekommen sind, unterstützt. Das Interesse an den Versammlungen war immer groß, so war es unser Ziel, ein vielseitiges Programm anzubieten. Damals wie heute geht es bei den Vorträgen um psychologische Themen, um Kunst, Kultur, Religion, Flüchtlingsproblematik, Generationskonflikte, Jugendprobleme und vieles mehr. Damals entstanden etliche Freizeitgruppen wie z.B. die Wandergruppe zur Erkundung der heimatlichen Landschaft und Natur, die Yogagruppe für die körperliche Fitness, der Handarbeitskreis für viele kreative Produkte und der Literaturkreis zur Erweiterung der literarischen Bildung. Die Yogagruppe und der Handarbeitskreis wird leider nicht mehr angeboten, aber den Literaturkreis gibt es noch. Die Leseabende finden regelmäßig im Kaminzimmer des Gronauer Museums mit Frau Angelika Grages statt. Besonders attraktiv gestalteten sich die Fahrten. Zunächst waren es nur Tagesfahrten z.B. zur Besichtigung von Industriebetrieben wie die Keksfabrik Bahlsen und die Firma Homann in Dissen, die leider gerade ihren Standort auflöst. 1963 wagten die Reiseleiterinnen erstmals eine Drei-Tagesfahrt nach Holland zur Tulpenblüte. Die Reiselust war geweckt. Das Reisebüro Beckmann aus Hannover bot ein umfangreiches Programm an. So erlebten die Landfrauen mit großer Begeisterung Fahrten nach Flandern und Brabant. Jährlich folgten weitere Reisen mit Zielen sowohl innerhalb von Deutschland als auch Ost- West- Nord- und Süd-Europas. Höhepunkte waren die Reisen ins ehemalige Ostpreußen in den polnischen und russischen Teil sowie nach Schlesien. Von Stettin ausgehend fuhren die Landfrauen durch Hinterpommern und entdeckten durch Zufall das ehemalige Gut von Herzbergs, die in Betheln ein neues Zuhause gefunden haben. Reiseziele waren auch Königsberg, Tilsit, die Bernsteinküste und die kurische Nehrung bis nach Nidden mit Besichtigung des Thomas Mann Hauses. Neu waren Anfang der siebziger Jahre - fast 30 Jahre nach Kriegsende - Fahrten in die DDR im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs in den Ostharz ins Bodetal. Die Stärkung des ländlichen Raumes kam dem Verein zu Gute - durch finanzielle Unterstützung der ländlichen Erwachsenenbildung konnte der LandFrauenverein Gronau manches gute Angebot vorhalten und interessante Referenten zu einem breit gefächerten Themengebiet einladen. Bis heute sind die Veranstaltungen zahlreich besucht und wir hoffen, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird. Zitat von Frau Karla Scheele: "Enden möchte ich mit meinen 91 Jahren mit einem Satz von Albert Schweizer, der im übertragenen Sinne auch zu dieser 70Jahrfeier des LandFrauenvereins passt: Jahre runzeln die Haut, den Enthusiasmus aufgeben runzeln die Seele." Nun kam die "Musikalische Zeitreise" durch die vergangenen 70 Jahre mit Herrn Christian Mädler und den Landfrauen Ursula Gust, Gisela Hilmer, Maria Pöplau und Gerlinde Wiertzema. Mit einer sehr gut ausgearbeiteten Powerpräsentation, begleitet von Liedern bzw. Schlagern aus den jeweiligen Jahrzehnten, erinnerte diese Zeitreise noch einmal an verschiedene Ereignisse aus aller Welt und der hiesigen schönen Gegend in den Jahren seit 1947. Christian Mädler verstand es, die Versammlung zum Mitsingen zu animieren. Er hatte Schlager mitgebracht, die allen noch gut in Erinnerung waren. "Kleine Köstlichkeiten" mit Kaffee und Tee sowie Liedern, die selbstverständlich sind bei den Versammlungen, rundeten den schönen, interessanten und amüsanten Nachmittag ab. Natürlich gab es auch Blumen. Wunderschöne Sträuße überreichte die Vorsitzende an Vorstand und Festausschuss. Völlig überrascht war sie, als diese Damen ihr ebenfalls als Dankegruß eine Rose überreichten. In ihrem Schlusswort bedankte sich die Vorsitzende auch bei Vorstandsmitglied Gudrun Stoffregen. "Gudrun, du bist diejenige, die fleißige Biene im Hintergrund, du sorgst immer für einen reibungslosen Ablauf bei allen Versammlungen und besonders für heute. Die Listen, die uns am Eingang halfen, Ordnung in die Reihen zu bringen, haben bestimmt einige Stunden Deiner Zeit gebraucht. Dann wünschte Madeleine Drescher den Anwesenden einen guten Heimweg und einen schönen und sonnigen Sommer. wd. Bilder hier klicken


Hofführung mit den Landfrauen
Betheln. 19.04.2017. Fast 20 Mitglieder des LandFrauenvereins Gronau und Umgebung konnte die Vorsitzende Madeleine Drescher zu einer Hofführung bei "Echt Schaf" der Familie Bergmann in Betheln begrüßen. Unter der Führung von Renate Bergmann ging es zum Anfang über das Freilandgelände des Betriebes, bevor die Stallungen mit den Zuchtschweinen, Schafen und Ziegen angeschaut werden konnten. Hier durften die interessierte Gruppe beim Melken der Tiere zuschauen. Interessant und sehr lehrreich waren die Ausführungen von Renate Bergmann zu der Fütterung und Melkung der Ziegen und Schafe. Aber auch über Zucht , Haltung und Vermarktung des Betriebes erhielten die Landfrauen viele Informationen. Bei der zum Abschluss reichhaltigen Beköstigung mit Ziegen- und Schafprodukten führte Renate Bergmann aus, dass in dem Hofladen und auch auf den Wochenmärkten, bei denen sie mit Verkaufsständen zu finden sind, ihre Ziegenmilch als Frischmilch, Ziegenkäse div. Sorten, Ziegenjoghurt auf Bestellung, fester Käse mit verschiedenen Kräutern gemischt aus Ziegen und Schafsmilch angeboten werden. Zudem kann aber auch Schafsmilch als Frischmilch, Schaffeta in Salzlake, Schafjoghurt aus Vollmilch, Schafquark, Schafbutter auf Bestellung und diverse Schaffestkäse mit Kräutern und auch Fleisch- und Wurstspezialitäten erworben werden. Mit reichlich Lob- und Dankesworten verabschiedeten sich die Landfrauen. "Wir hatten zum Teil negative Erinnerungen aus unseren Kindheitstagen bezüglich Produkten von Ziegen und Schafen. Aber heute sind wir überzeugt worden von Qualität und Geschmack der Erzeugnisse."wd


Wie wir wurden was wir sind.

Eime. 22.03.2017. Einen interessanten Vortrag konnten die Mitglieder des LandFrauenvereins Gronau und Umgebung unlängst in der Gaststätte Knoche in Eime hören. Der ehemalige Leiter der Bildungsstätte Mariaspring, Wolfgang Borchardt, führte die Anwesenden zurück in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Borchardt, der inzwischen im Luftkurort Clausthal Zellerfeld wohnt, wusste sehr eindringlich über die Kapitulation Deutschlands und die Gebietsaufteilungen der Engländer, Amerikaner und Russen zu berichten. Er ging ganz besonders auf das Jahr 1947 ein, das Jahr, in dem viele Landfrauenvereine gegründet wurden. So auch der Gronauer Verein, der in diesem Jahr, am 20. Mai sein 70jähriges Bestehen feiert. Der Referent hatte auch musikalische Erinnerungen mitgebracht. Das Lied von Zarah Leander gesungen "Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn " und der Schlager, den man auch heute noch im Karneval hört, "Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien". Die Texte drückten die Gefühle der Deutschen zu der Zeit treffend aus. Wir geben die Hoffnung nicht auf, wir haben Humor, Kultur und auch Geist. Selbst Goethe stammt aus Trizonesien und auch Beethovens Wiege ist bekannt. Wir sind stolz auf unser Land. Die Deutschen wurden aufmüpfig und der Schlager drückte ein gewisses neues Selbstbewusstsein aus. Im Anschluss des Vortrages bedankte sich die Vorsitzende Madeleine Drescher bei Herrn Borchardt mit den Worten "Sie haben uns so einiges wieder in Erinnerung gebracht, vieles war uns, jedenfalls mir, unbekannt." Es wurden noch einige Termine bekannt gegeben. Die nächste Veranstaltung mit einem DIA-Vortrag mit Sven Achtermann "Naturwunder Amazonas" findet am Dienstag, 11. April um 15.00 Uhr in der Gaststätte "Zum Kronprinzen" in Barfelde statt. Die Hofführung "Echt Schaf" startet am Mittwoch, 19. April um 18.00 Uhr bei Familie Bergmann in Betheln. Hierzu sind noch Anmeldungen bei der Vorsitzenden möglich. Die Wandergruppe trifft sich am Mittwoch, 5.April um 14.00 Uhr am Klosterstübchen in Haus Escherde.wd



 

 

Adventliche Andacht in der St.Andreas-Kirche in Betheln.

 

Betheln Zunächst sah es so aus, als könne die diesjährige Adventsfeier des LandFrauenvereins Gronau und Umgebung nicht stattfinden. Die Referentin hatte aus familiären Gründen abgesagt. Was nun? Einen anderen Referenten in so kurzer Zeit bekommt man nicht, zumal ja schon Vorbereitungen getroffen waren. Absagen kam auch nicht infrage - die Landfrauen hatten sich schon auf einen besonderen Nachmittag gefreut. Also blieb: selber gestalten! Dann zeigte sich, dass der LandFrauenverein aus einer funktionierenden Gemeinschaft besteht - es kamen von allen Seiten Hilfsangebote. Und so fanden sich in der vorigen Woche beinahe einhundert Landfrauen in der St.Andreas-Kirche in Betheln ein und feierten Advent unter dem Motto "Mache dich auf und werde licht". Die Vorstandsmitglieder Gisela Hilmer und Ursula Gust sowie Gerlinde Wiertzema, ein Mitglied aus Betheln lasen Geschichten rund um das Licht in der Adventszeit. Die Vorsitzende Madeleine Drescher hielt eine Andacht mit dem Text von Frau Heidrun Kuhlmann und auch die Lieder für die Gemeinde waren passend zum Thema "Licht" ausgesucht. In der Andacht kam dann auch zum Vorschein weshalb in der Überschrift "Mache dich auf und werde licht" das Wort Licht nicht groß geschrieben wurde: Es kommt nicht darauf an, dass wir ein Licht sind, schon gar keine große Leuchte. Wir müssen nicht glänzen. In uns kann es licht werden. In uns kann etwas geschehen. "Mache dich auf und werde licht!" Das ist ein Satz, den wir in dieser Adventszeit reichlich in Gebrauch nehmen können. Er kann uns zeigen, wo mehr Leichtigkeit, Klarheit und Echtheit für uns möglich sind - und bei allem, Gott immer mittendrin. - Nach der Andacht verblieben die Landfrauen in der mit vielen Kerzen geschmückten Kirche bei Kaffee, Tee, Kuchen und leckeren, von Mitgliedern aus Betheln, Eddinghausen und Haus Escherde gebackenen, Keksen und netten Gesprächen. Und alle empfanden es als gut, dass diese Feier nicht ausgefallen war. wd
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Gronauer Landfrauen ziehen zum 400. Mal ihre Wanderschuhe an.

 


 

Brüggen. 06.07.2016 Es war wirklich ein Grund zu feiern. Die Wandergruppe des LandFrauenvereins Gronau und Umgebung traf sich unlängst zu ihrer 400. Wanderung. Seit 1982, einmal monatlich, gehen die Landfrauen auf Entdeckertour. Damals hatte Gisela Hahne-Ellmers die Idee und das Ehepaar Isa und Albert Rehse aus Eitzum setzte diese tolle Idee in die Tat um. Sie kundeten die Landschaft aus und suchten jeweils die Ziele aus. So kannten sich die Teilnehmerinnen bald sehr gut in der Gegend aus. Aber das eifrige Ehepaar bereitete den Wanderinnen auch immer den Zielort, sei es eine Wanderhütte, ein idyllischer Platz am Waldrand oder ein Garten, vor. Albert Rehse fuhr bepackt voraus und stattete die Stätten mit Decken, Kissen und Geschirr aus, hatte Kaffee gekocht und sogar Kuchen mitgebracht. Die Wanderinnen ließen sich gern verwöhnen, genossen die Erholungspause, bedankten sich bei Herrn Rehse und setzten die Wanderungen fort. Inzwischen hat sich die Zusammensetzung der Gruppe geändert, nicht aber die Freude am Spaziergang, entdecken von immer wieder neuen Ortschaften mit wunderschönen Gärten, Kirchen, Museen und Denkmälern. Nachdem das Ehepaar Rehse es nicht mehr schaffte, diese Aufgabe auszufüllen, übernahmen Renate Haager und Margarethe Picha diese Aufgabe. Sie fanden acht Jahre lang immer wieder neue Ziele für die Wanderungen. Als auch diese beiden Landfrauen aus Altersgründen aufgaben, hatten die Wanderinnen die Idee, die Planung der Wanderungen doch auf die 24 Ortschaften des Vereins zu verlagern. So ist seit ein paar Jahren immer ein anderes Dorf verantwortlich. Regelmäßig einmal im Jahr geht es auf große Fahrt und so eroberten die Damen der Wandergruppe auch die weitere Umgebung. Im Monat Juli ging es nun nach Brüggen. Zur 400. Wanderung trafen sich sage und schreibe 60 interessierte Landfrauen am Schloss in Brüggen. Zunächst unternahmen sie einen kleinen Rundgang durch den Ort, besichtigten die Kirche und hatten die Gelegenheit, den wunderschönen Garten der Familie Kreibohm anzuschauen. Anschließend ging es ins Café Heydenreich zum Kaffeetrinken. Ein kleiner Höhepunkt dort war ein Sketch, vorgetragen von Margot Kreth, Gisela Hilmer, Irmgard Schaper und Ingrid Rode, mit dem Titel "Kaffeeklatsch". Die Moral der Geschichte: Tratschen tun die Landfrauen nicht. In den Händen dieser vier Damen lag übrigens auch die Organisation dieser kleinen Feierstunde. Musikalisch umrahmte Mark Teschke aus Wallenstedt die Veranstaltung mit Gitarre und einigen englischen und schottischen Weisen. wd.
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Driving for Dinner mit den Landfrauen
Gronau. 08.06.2016. Es war Kaiserwetter, als sich kürzlich eine Gruppe des LandFrauenvereins Gronau und Umgebung auf dem Marktplatz in Gronau mit ihren Drahteseln zu einer Fahrradtour der besonderen Art traf. Besucht wurden vier wunderschöne Gärten, in denen nach einer sehr ausführlichen Führung, gespeist wurde. Die Teilnehmerinnen erlebten den Tag mit allen Sinnen... Durch die Gronauer Masch, in der zuerst eine Wiese mit prachtvollem Klatschmohn sowie ein besetztes Storchennest bewundert wurde, ging es als Erstes in Betheln zur Familie Bollmann. Ein großer Garten mit Teich, verschiedenen Rosenarten, Bananenbaum, Gemüsegarten und viele Staudenrabatten erwartete die Landfrauen - Rosendüfte lagen in der Luft. Nach einer Führung durch das Ehepaar Bollmann konnten alle in verschiedenen Sitzecken des Gartens ein reichhaltiges Buffet aus Hefezopf, selbst hergestellten Marmeladen, Blätterteigschnecken und vieles mehr genießen. Danach ging es über den Kirchweg nach Haus Escherde zum Ehepaar Schmidt. Auch in diesem prachtvollen Garten konnte man sich an vielen Dingen, dank einer Führung durch das Ehepaar, erfreuen. Da war z.B. ein kleines Backhaus im Garten sowie ein beleuchteter tiefer Brunnen, ein Gartenpavillon mit besonderer Aussicht, viele schöne Rosen, eine uralte Kastanie, eine Margeritenwiese, eine Buddhastatue, ein Springbrunnen und viele Staudenrabatten - ein Traum. Unter einem großen Baum wurde im Schatten eine leckere, deftige Suppe mit frischem Brot gespeist. Anschließend radelte die Gruppe nach Eddinghausen zur "alten roten Mühle", die von dem Ehepaar Achenbach und Blasberg restauriert worden ist. Dieses Anwesen strahlt einen besonderen Charme aus. In dem Gebäude sind Altes und Neues gut miteinander kombiniert worden. Schöne Treppen, Steinmauern und Wege mit angrenzenden Staudenrabatten führten die Landfrauen durch einen besonderen Garten mit angrenzender Obstwiese. Ein Bach floss seitlich durch das Gebäude. Ein altes Bett stand zur Dekoration mitten im Garten, es soll später mal zum Verweilen und Ausruhen einladen. Nach der Führung konnte man sich bei einer leckeren Erdbeerbowle erfrischen. Durch die Feldmark ging es dann über den Berg nach Barfelde auf den Hof der Familie Ernst August Strüber. Dort wurden die Radler mit einem kalten Getränk bei strahlendem Sonnenschein empfangen. Nach einem geschichtlichen Vortrag über den Hof sowie den Garten gab es auch hier vom Ehepaar Strüber eine Führung<